Sportplätze im Wetterstress
- Sportplatzpflege im Wandel – Teil 1 von 4
Bild 1: Extrem unterschiedliche Wetterbedingungen stellen heute die Betreiber von Sportanlagen vor große Herausforderungen
Auswirkungen auf Pflege- und Unterhaltsmaßnahmen
Trockenheit und Hitze auf der einen, Gewitter, Starkregen und große Niederschlagsmengen innerhalb kurzer Zeit auf der anderen Seite: Der bisherige Wetterverlauf 2026 zeigt, mit welch unterschiedlichen Bedingungen Sportanlagen innerhalb nur einer Saison zurechtkommen müssen.
Davon sind keineswegs nur Naturrasenplätze betroffen. Auch Hybridrasen, Kunstrasen- und Tennenflächen reagieren auf extreme oder rasch wechselnde Witterungsbedingungen – wenn auch mit unterschiedlichen Auswirkungen.
Für Vereine und Kommunen verändert sich damit die Aufgabe der Sportplatzpflege. Es reicht immer weniger aus, erst dann tätig zu werden, wenn Schäden oder Beeinträchtigungen bereits sichtbar sind. Regelmäßige Kontrollen, die Beobachtung von Veränderungen und eine Pflegeplanung, die auf aktuelle Wetter-, Nutzungs- und Platzbedingungen reagieren kann, gewinnen an Bedeutung.

Der Sommer 2026: Hitze, Trockenheit und Starkregen
Gerade die Sommermonate 2026 zeigen, warum eine Sportanlage auf sehr unterschiedliche Wetterbedingungen vorbereitet sein muss.
Bereits der Juni war außergewöhnlich warm. Nach den Auswertungen des Deutschen Wetterdienstes gehörte er mit einer deutschlandweiten Mitteltemperatur von 19,4 °C zu den wärmsten Junimonaten seit Beginn der flächendeckenden Wetteraufzeichnungen. Ende Juni wurden während einer ausgeprägten Hitzewelle an mehreren Stationen Temperaturen von 40 °C und mehr erreicht.
Gleichzeitig fiel deutschlandweit weniger Niederschlag als im langjährigen Mittel. Hinter einem Monatsmittel verbirgt sich jedoch eine für Sportanlagen besonders relevante Entwicklung: Trockenheit und Hitze können innerhalb kurzer Zeit von heftigen Gewittern und lokalem Starkregen abgelöst werden.
Im Juli verschärfte sich die Trockenheit. Deutschlandweit fielen nur rund 44 Millimeter Niederschlag und damit etwa die Hälfte weniger als im Mittel der Jahre 1991 bis 2020. Auch die Bodenfeuchte ging deutlich zurück.
Im August setzte sich diese Entwicklung fort. Die mittlere Bodenfeuchte unter Gras in einer Tiefe von 0 bis 60 Zentimetern lag deutschlandweit bei nur noch rund 35 Prozent der nutzbaren Feldkapazität. Zum Vergleich: Im Mittel der Jahre 1991 bis 2020 liegt der Augustwert bei rund 71 Prozent.
Diese Zahlen zeigen, warum für Sportanlagen nicht nur die Niederschlagsmenge eines Monats entscheidend ist. Ein insgesamt trockener Monat kann gleichzeitig lokale Starkregenereignisse mit großen Wassermengen innerhalb kurzer Zeit bringen. Ein trockener oder verdichteter Boden wiederum kann darauf völlig anders reagieren als ein gut durchlässiger und ausreichend bewurzelter Boden.
Für die Sportplatzpflege entsteht daraus eine doppelte Herausforderung: Mit zu wenig Wasser umgehen – und gleichzeitig auf Situationen mit sehr viel Wasser vorbereitet sein.
Manche Schäden entstehen unmittelbar nach einem Starkregen, andere entwickeln sich über Wochen. Zunehmende Verdichtungen, nachlassende Wasserdurchlässigkeit, Veränderungen der Grasnarbe oder Materialverlagerungen können zunächst unauffällig bleiben.
Ein saisonaler Pflegeplan bleibt deshalb wichtig – er muss jedoch Raum bieten, um auf den tatsächlichen Zustand der Anlage und besondere Wetterereignisse reagieren zu können.

Bild 3: Einbau von Drainageschlitzen im Sportrasenplatz zur schnellen Ableitung von Oberflächenwasser und Vermeidung von Staunässe.
Naturrasen: Belastung für Pflanze und Boden
Bei Naturrasen sind die Folgen längerer Trocken- und Wärmeperioden besonders unmittelbar. Die Grasnarbe gerät unter Trockenstress, verliert an Vitalität und kann sich nach intensiver Nutzung schlechter regenerieren. Besonders stark beanspruchte Bereiche wie Torräume oder das Mittelfeld werden anfälliger für Fehlstellen.
Gleichzeitig verändert sich der Boden. Austrocknung und Verdichtung können die Wasseraufnahme beeinträchtigen. Folgen darauf intensive Niederschläge, kann das Wasser unter Umständen nicht schnell genug versickern. Staunässe, oberflächlicher Abfluss oder Schäden an der Grasnarbe können die Folge sein.
Damit gewinnen Maßnahmen zur Verbesserung der Bodenstruktur, Durchlässigkeit und Durchwurzelung ebenso an Bedeutung wie eine bedarfsgerechte Beregnung, Düngung, Nachsaat und Regeneration.
Wann diese Maßnahmen notwendig werden, lässt sich nicht allein am Kalender ablesen. Zustand der Grasnarbe, Bodenfeuchte, Verdichtungen, Durchwurzelung und tatsächliche Nutzungsintensität müssen gemeinsam betrachtet werden. Gerade die niedrigen Bodenfeuchtewerte des Sommers 2026 zeigen, wie wichtig es ist, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und die Pflege entsprechend anzupassen.
Hybridrasen: Zwei Systeme müssen funktionieren
Hybridrasensysteme verbinden natürliche Vegetation mit einer technischen Verstärkung der Grasnarbe. Das erhöht die Belastbarkeit, macht die Fläche aber nicht unabhängig von Witterungseinflüssen.
Auch hier müssen die natürlichen Gräser ausreichend mit Wasser und Nährstoffen versorgt werden. Gleichzeitig können Verdichtungen, organische Ablagerungen und eine eingeschränkte Wasserdurchlässigkeit die Funktion der Fläche beeinträchtigen. Nach Starkregen können lokale Vernässungen oder Materialverlagerungen auftreten, während Hitze und Trockenheit die natürliche Vegetation belasten.
Entscheidend ist deshalb, sowohl den Pflanzenbestand als auch die technischen Eigenschaften des jeweiligen Systems im Blick zu behalten. Pflege und Regeneration müssen aufeinander abgestimmt werden, damit die Vorteile der Hybridkonstruktion dauerhaft erhalten bleiben. Werden Veränderungen früh erkannt, können Maßnahmen angepasst werden, bevor größere Eingriffe notwendig werden.

Bild 4: Auch Kunstrasenflächen müssen bei extremen Wetterbedingungen regelmäßig kontrolliert und gepflegt werden.
Kunstrasen: Pflegebedarf auch ohne Pflanzenwachstum
Kunstrasen benötigt keine Beregnung für das Pflanzenwachstum und muss weder gemäht noch gedüngt werden. Pflegefrei ist er deshalb jedoch keineswegs.
Wind, Niederschläge und die Nutzung tragen Staub, Erde, Laub und organisches Material auf die Fläche. Bei Starkregen können zusätzliche Verschmutzungen eingetragen werden. Bei verfüllten Systemen können außerdem Füllmaterialien verlagert oder ausgetragen werden. In stark frequentierten Bereichen kann sich das Infill verdichten oder ungleichmäßig verteilen.
Dadurch können sich die sportfunktionellen Eigenschaften der Fläche verändern. Auch die Wasserdurchlässigkeit kann beeinträchtigt werden, wenn Poren und Zwischenräume durch Feinmaterial und organische Bestandteile zugesetzt werden.
Regelmäßiges Reinigen, Aufbürsten, Lockern und bei verfüllten Systemen gegebenenfalls das Ergänzen oder gleichmäßige Verteilen des Füllmaterials dient deshalb nicht nur der Optik. Es trägt dazu bei, Funktion, Entwässerungsleistung und Nutzungsdauer des Belags zu erhalten.
Insbesondere nach Starkregen lohnt sich eine Kontrolle auf Materialverlagerungen, Verschmutzungen und mögliche Probleme bei der Entwässerung.

Bild 5: Verdichtungen führen auf Tennenplätzen zu Stauwasser, Starkregen schwemmt Material aus.
Tennenplätze: Wasser bewegt Material
Besonders unmittelbar können starke Niederschläge auf Tennenflächen wirken. Oberflächlich abfließendes Wasser kann Feinmaterial verlagern, Deckschichten auswaschen und Unebenheiten entstehen lassen. In Gefällebereichen oder an Übergängen können sich Materialansammlungen bilden, während an anderen Stellen Material fehlt.
Längere Trockenheit stellt wiederum andere Anforderungen. Tennenbeläge können austrocknen, verhärten und ihre gewünschten sportfunktionellen Eigenschaften verlieren. Staubbildung kann zunehmen und die Oberfläche bei unzureichender Pflege ungleichmäßig werden.
Abziehen, Egalisieren, Lockern, Bewässern oder das Ergänzen von Material können deshalb abhängig vom aktuellen Zustand notwendig werden. Bei stärkeren Aus- oder Unterspülungen muss zudem geprüft werden, ob lediglich die Deckschicht oder bereits der darunterliegende Aufbau betroffen ist.
Gerade hier zeigt sich der Vorteil frühzeitiger Kontrollen: Kleine Materialverlagerungen oder beginnende Ausspülungen lassen sich häufig mit überschaubarem Aufwand korrigieren. Werden sie erst nach längerer Nutzung oder dem nächsten Starkregen erkannt, kann der notwendige Aufwand deutlich größer sein.
Nicht nur der eigentliche Sportbelag ist betroffen
Die Folgen extremer Wetterbedingungen enden nicht an der Seitenlinie. Entwässerungsrinnen und Abläufe können durch Laub, Sedimente oder abgeschwemmtes Material zugesetzt werden. Randbereiche können ausgespült werden, Wege und Böschungen Schaden nehmen. Auch Schächte, Drainagen und Übergänge zwischen unterschiedlichen Oberflächen verdienen nach Starkregen besondere Aufmerksamkeit.
Damit wird die regelmäßige Begehung der gesamten Anlage zu einem wesentlichen Bestandteil der Unterhaltung. Sie ermöglicht nicht nur, vorhandene Schäden festzustellen, sondern Entwicklungen zu erkennen: Wo sammelt sich nach Niederschlägen wiederholt Wasser? Wo wird Material abgetragen? Welche Abläufe verschmutzen besonders schnell? Wo entstehen wiederkehrende Verdichtungen oder Belastungsschwerpunkte?
Solche Beobachtungen liefern wichtige Informationen für die weitere Pflegeplanung. Aus einzelnen Kontrollen entsteht über die Zeit eine systematische Zustandsbeobachtung der Sportanlage.

Bild 6: Beregnung muss bedarfsgerecht geplant und möglichst effizient gestaltet werden.
Wassermanagement: Beregnung effizienter und unabhängiger gestalten
Die niedrigen Bodenfeuchtewerte des Sommers 2026 zeigen eine weitere Herausforderung besonders deutlich. Insbesondere bei Naturrasen- und Hybridrasenflächen muss Wasser dann zur Verfügung stehen, wenn die natürliche Versorgung durch Niederschläge nicht ausreicht.
Dabei geht es nicht allein um die Frage, ob beregnet wird, sondern ebenso darum, wann, wie viel und mit welchem Wasser.
Eine gut eingestellte Beregnungsanlage kann Wasser gezielt und möglichst gleichmäßig auf der Fläche verteilen. Voraussetzung dafür ist, dass Technik und Einstellungen regelmäßig überprüft werden. Defekte oder ungünstig eingestellte Regner, falsche Beregnungszeiten oder eine ungleichmäßige Verteilung können erhebliche Wassermengen verbrauchen, ohne dass sie der Grasnarbe im notwendigen Umfang zugutekommen.
Auch der Zustand des Bodens gehört zum Wassermanagement. Wasser, das auf verdichteten Flächen schlecht eindringen kann und oberflächlich abläuft, ist trotz Beregnung für die Pflanzen nur eingeschränkt verfügbar. Maßnahmen zur Verbesserung von Bodenstruktur, Durchlässigkeit und Durchwurzelung können deshalb gleichzeitig dazu beitragen, vorhandenes Wasser effizienter zu nutzen.
Mit längeren Trockenperioden rückt außerdem die Herkunft des Beregnungswassers stärker in den Mittelpunkt. Trink- und Grundwasser stehen nicht unbegrenzt zur Verfügung. Regional und zeitlich können niedrige Grundwasserstände, Nutzungskonkurrenzen oder Einschränkungen bei der Wasserentnahme die Beregnung von Sportflächen erschweren.
Für Vereine und Kommunen lohnt sich deshalb ein langfristiger Blick auf die Wasserversorgung ihrer Sportanlagen. Neben einer möglichst effizienten Beregnung kann dazu auch die Nutzung und Speicherung von Niederschlagswasser gehören. Zisternen oder andere geeignete Speichersysteme können Wasser von Dach- und geeigneten befestigten Flächen aufnehmen und für spätere Trockenperioden als Brauchwasser verfügbar machen.
Damit lassen sich zwei Herausforderungen zumindest teilweise miteinander verbinden: Bei intensiven Niederschlägen muss Wasser kontrolliert aufgenommen beziehungsweise abgeführt werden – wenige Wochen später kann genau dieses Wasser für die Beregnung fehlen.
Eine Zisterne ersetzt dabei nicht automatisch die Wasserversorgung eines Sportplatzes. Speichergröße, verfügbare Auffangflächen, Niederschlagsmengen, Wasserqualität, tatsächlicher Beregnungsbedarf und vorhandene technische Infrastruktur müssen zusammen betrachtet werden.
Effiziente Beregnung beginnt deshalb nicht erst am Regner. Bodenpflege, Beregnungstechnik, Wasserbedarf, Wasserherkunft und Wasserspeicherung sollten als zusammenhängendes System betrachtet werden.

Bild 7: Eine vorausschauende Pflegeplanung hilft die Bespielbarkeit zu gewährleisten, Schäden zu vermeiden und wirtschaftliche Planbarkeit zu sichern.
Von der reaktiven Pflege zum vorausschauenden Anlagenmanagement
Die unterschiedlichen Wetterbedingungen verändern nicht nur einzelne Pflegemaßnahmen. Sie erfordern auch ein anderes Verständnis von Sportplatzpflege. Pflege nach Bedarf allein greift zu kurz, wenn der Bedarf erst an sichtbaren Schäden erkannt wird.
Sinnvoller ist ein systemischer Ansatz, der planbare Grundpflege, regelmäßige Zustandskontrollen und die Reaktion auf aktuelle Wetter- und Nutzungsbedingungen miteinander verbindet.
Die Hilgers GmbH & Co. KG arbeitet seit vielen Jahren mit individuellen Pflegeplänen und Pflegemanagement für Sportanlagen. Die langjährige Erfahrung aus Sportplatzbau, Umbau, Renovation, Regeneration und Pflege zeigt dabei vor allem eines: Kein Sportplatz ist wie der andere. Aufbau, Belagsart, Nutzung, Standort, vorhandene Technik und Pflegezustand müssen gemeinsam betrachtet werden.
Grundlage eines vorausschauenden Pflegemanagements ist deshalb zunächst eine Bestandsaufnahme. Darauf aufbauend können die notwendigen wiederkehrenden Arbeiten und weitergehenden Maßnahmen in einem saisonalen Pflegeplan zusammengeführt werden. Wer führt welche Arbeiten durch? Wann sind sie sinnvoll? Welche Leistungen können vom Verein oder Betreiber selbst erbracht werden und wann werden Fachpersonal und Spezialmaschinen benötigt?
Anders als ein starrer Jahreskalender sollte ein solcher Pflegeplan während der Saison anhand des tatsächlichen Zustands der Anlage fortgeschrieben werden.
Dazu gehört die regelmäßige Begehung der gesamten Sportanlage. Nach außergewöhnlichen Wetterereignissen wie Starkregen sowie nach längeren Hitze- oder Trockenperioden empfiehlt sich eine zusätzliche Kontrolle. Sportbeläge, Entwässerung, Beregnung, Wasserversorgung, Randbereiche, Wege, Böschungen und technische Einrichtungen werden dabei als zusammenhängendes System betrachtet.
Die Ergebnisse fließen unmittelbar in die weitere Pflegeplanung ein. Maßnahmen können vorgezogen, angepasst oder ergänzt werden – oder verschoben werden, wenn Zustand und Witterung dies sinnvoll erscheinen lassen.
Der saisonale Pflegeplan wird damit zu einem dynamischen Steuerungsinstrument: Die notwendige Grundpflege bleibt planbar, gleichzeitig kann auf aktuelle Entwicklungen reagiert werden.
Das hilft auch, Zeit und Kosten im Blick zu behalten. Personalbedarf, Maschinen-, Material- und Wassereinsatz können geplant werden. Gleichzeitig lassen sich kleinere Probleme häufig beheben, bevor daraus größere Schäden und entsprechend aufwendigere Regenerations-, Renovations- oder Sanierungsmaßnahmen entstehen.
Vorausschauende Pflege bedeutet deshalb nicht automatisch mehr Pflege. Ziel ist vielmehr, die richtige Maßnahme zum richtigen Zeitpunkt und im erforderlichen Umfang durchzuführen.
Dieser systemische Ansatz ist damit nicht nur nachhaltiger. Er kann auch wirtschaftlicher und langfristig erfolgreicher sein als eine rein reaktive Pflege.
Pflege als langfristige Werterhaltung
Sportplätze und Sportanlagen sind langfristige Investitionen. Ihre Pflege dient deshalb nicht allein dazu, die nächste Trainingseinheit oder das nächste Punktspiel zu ermöglichen. Sie trägt wesentlich dazu bei, Funktion, Bespielbarkeit und Wert der Anlage dauerhaft zu erhalten.
Wetterextreme lassen sich nicht verhindern. Wie stark sich Trockenheit, Hitze oder Starkregen auf eine Sportanlage auswirken und welche Folgekosten daraus entstehen, lässt sich durch eine kontinuierliche und vorausschauende Unterhaltung jedoch beeinflussen.
Der Sommer 2026 macht dabei eines besonders deutlich: Trockenheit und Starkregen sind keine Gegensätze, auf die sich eine Sportanlage getrennt vorbereiten kann. Innerhalb derselben Saison – teilweise sogar innerhalb weniger Tage – kann zu wenig Wasser ebenso zum Problem werden wie eine große Wassermenge innerhalb kurzer Zeit.
Darauf muss auch die Pflege reagieren können.

Bild 8: Seit vielen Jahrzehnten begleitet der bfv-Partner Hilgers GmbH & Co. KG aus Frontenhausen Kommunen und Sportvereine bei Neubau, Umbau und Pflege von Sportanlagen.
Jetzt die Pflege für 2027 planen
Der Spätsommer und Herbst sind deshalb nicht nur die Zeit, auf die zurückliegende Saison zu schauen. Sie bieten auch die Gelegenheit, die Erfahrungen des Jahres für die nächste Saison zu nutzen.
Wo sind 2026 wiederholt Probleme aufgetreten? Welche Flächen haben Trockenperioden gut überstanden und wo bestand hoher Beregnungsbedarf? Wo kam es nach Starkregen zu Vernässungen, Ausspülungen oder Materialverlagerungen? Funktionieren Drainagen und Entwässerung zuverlässig? Ist die vorhandene Beregnung noch effizient? Welche Regenerations- oder Renovationsmaßnahmen werden notwendig?
Wer diese Fragen jetzt beantwortet, kann Pflege und Unterhalt für 2027 frühzeitig planen, Kosten kalkulieren, Budgets einplanen und benötigte Leistungen rechtzeitig terminieren.
Die Hilgers GmbH & Co. KG begleitet Betreiber von Sportanlagen seit vielen Jahren bei dieser Aufgabe – von Bestandsaufnahme und Beratung über individuelle Pflegepläne bis zur Durchführung einzelner Maßnahmen oder einer kontinuierlichen Betreuung. Rufen Sie unter (08732) 93 11 60 einfach an oder schicken eine Mail an
Jetzt ist deshalb der richtige Zeitpunkt, Pflege und Unterhalt für das kommende Jahr zu planen: Erfahrungen aus 2026 auswerten, den Zustand der Anlage beurteilen und daraus einen Pflegeplan entwickeln, der Grundpflege und aktuelle Anforderungen miteinander verbindet.
So wird aus der Reaktion auf Wetter und Verschleiß ein vorausschauendes Anlagenmanagement – mit dem Ziel, Sportanlagen langfristig funktionsfähig, wirtschaftlich und in einem guten Zustand zu erhalten.
Sportplatzpflege im Wandel – so geht es weiter
Mit diesem Beitrag starten wir unsere vierteilige Serie über modernes Pflegemanagement. In den kommenden Monaten vertiefen wir einzelne Aspekte:
Teil 2 – Wasser richtig managen: Bewässerung, Boden als Wasserspeicher, Zisternen und Regenwassernutzung, Versickerung und Drainage.
Teil 3 – Pflegen statt reparieren: Wie sich durch kontinuierliche Pflege größere Schäden und Folgekosten vermeiden lassen.
Teil 4 – Ihr Sportplatz. Das ganze Jahr im Blick: Wie Pflegeplanung, regelmäßige Kontrolle und bedarfsgerechte Maßnahmen zu einem ganzjährigen Pflegemanagement zusammengeführt werden.
Quellen und weiterführende Informationen
Langfristige Klimaentwicklung in Deutschland und Datengrundlage der Infografik:
https://www.dwd.de/DE/leistungen/klimastatusbericht/publikationen/ksb_2024.pdf
Wetter- und Klimaentwicklung 2026, insbesondere Juni, Juli und August:
https://dwdbib.dwd.de/retrosammlung/periodical/structure/1008710